Literatur
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Leseprobe Gute Fee Die Gute Fee kann als Figur mit besonderen Eigenschaften dargestellt werden. Es kann die Schwester oder der Onkel sein, der sich auf besondere Weise kümmert. Die Gute Fee kann eine imaginäre Figur sein, die eine mögliche Lösung schon weiß. Sie kann nachträglich mit ins Bild gestellt werden. |
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Die Gute Fee kann auch gleichbedeutend mit der Wunderfrage ins Bild gestellt werden: „Wenn jetzt ein Wunder geschehen würde, dann….“ Diese Einleitung, unter Einbeziehung der Figur Gute Fee, regt die Fantasie des Klienten an. Hier kann er auf unkonventionelle Weise kreative Lösungen entwickeln, auch wenn sie auf den ersten Blick durch Grenzen und Beschränkungen bisher als nicht möglich oder als nicht erlaubt wahrgenommen wurden. Allein die Tatsache, dass der Klient eine mögliche Lösung auf dem Board sieht, die er selbst für sich entwickelt hat, kann schon eine Änderung seiner Haltung und Wahrnehmung bedeuten.
Die Gute Fee kann auch während der Aufstellung über ihre Meinung zur Lösung befragt werden. Man kann sie fragen, was sie glaubt, wie es einer bestimmten Figur geht, wenn man sie an einen anderen Platz stellt. Man kann die Gute Fee zur Qualität der Lösung fragen und ob sie glaubt, dass es noch eine andere Lösung gäbe.
Das Besondere bei der Einführung der Guten Fee ist, dass der Klient das Gefühl hat, sich über gedankliche Schranken und Barrieren hinwegsetzen zu können, ohne gleich mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Er erhält die Erlaubnis, zu phantasieren ohne gleich durch kontrollierende und beschränkende Instanzen gestoppt zu werden.




